Spurensuche - Eine Reise durch die Ahauser Geschichte(n)

Marienkirche

Ahausen wird im Jahre 1220 zum ersten Mal erwähnt.

 

In einer Urkunde überträgt der Verdener Bischof Iso v. Wölpe die Abgaben aus Ahausen dem Andreas-Stift in Verden. Im Jahre 1226 wird in einem Protokoll ein Priester Godefridus genannt. Also gab es damals eine Kirche, die an ihrem heutigen Stadort in "Honorem Mariae fundiret" zu Ehren der Maria gegründet wurde. Nach einem Brand im Jahr 1386 wurde sie wieder in Stand gesetzt.

Während des 30-jährigen Krieges (1618 - 1648) wurde Ahausen durch die Truppen des Grafen Tilly fast völlig verwüstet. Die dabei zerstörte Kirche wurde 1637 wieder aufgebaut und erhielt 1664 zuzätzlich einen hölzernen, mit Schieferplatten verkleideten,  Turm.                                                                                 

 

Im Jahre 1848 wurde die Kirche wegen Baufälligkeit abgerissen, wowbei der Turm erhalten blieb, und es entstand das jetzige Kirchengebäude.

Unterhalb der Kirche befanden sich ausgmauerte Gräber, in denen ehemalige Pastoren und Besitzer des Gut Stelle beigesetzt waren.

 

Zwei Glocken hängen im Turm. Die Große wurde 1786 durch Joh.Ph.Bartels aus Bremen gegossen. Die Kleine, die zugleich als Uhrglocke dient, stammt aus dem Jahr 1956.

 

1863 erbaute der Orgelbauer Joh. Hinrich Röver aus Stade die Orgel. Nach mehreren Umbauten hat sie wieder das ursprüngliche Klangbild.

 

Das Innenraum der Kirche ist durch Renovierungsmaßnahmen 1892, 1939 und 1957 und 1985 mehrfach neu gestaltet worden.

Zum Kirchspiel Ahausen gehören die Ortschaften Ahausen mit dem Ortsteil Eversen, Hellwege und Unterstedt.


Weitere Informationen unter: Marienkirche Ahausen

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Ahauser Sommer

Auf dem Lohberg 36
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